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Palettenklötze - Kiefer |
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Kiefer hat keimtötende Wirkung
Experten sind sich einig, dass der Ruf von Holz in der Lebensmittelverarbeitung rehabilitiert werden muss.
Was früher zum Alltagswissen gehörte, aber durch die Begeisterung für neune Materialien verschüttet wurde, wird
jetzt von der Wissenschaft wiederentdeckt.
Auf Holzbrettern wachsen Bakterien nur gebremst. Diese konnte nun durch
eine Forschungsprojekt der Biologischen Bundesanstalt für Land- und Forstwirtschaft in Braunschweig bestätigt werden.
Anette Schönfelder konnte nachweisen das Kieferholz antibakterielle Eigenschaften habe. Auf Holz aufgebrachte
Bakterien reduzieren sich nicht nur an der Oberfläche sondern auch im Innern des Holzes konnte dieser Antibakterielle
Effekt nachgewiesen. Auch bei mehrfachem Bakterienauftrag verliert Kiefernholz diese hygienische Eigenschaft nicht.
Ganz im Gegensatz hierzu muss Kunststoff beurteilt werden. Hier akkumulieren sich infektiöse Keime geradezu und es kommt erst nach circa 12-24 Stunden zu einer Reduktion der Bakterien.
Die Studie überwachte sechs Monate lang regelmäßig in der Fleisch- und Milchwirtschaft sowie im Gemüse- und Backwarenbereich eingesetzte Holz-, Kunststoff- und spezielle Holzhygienepaletten auf Keimzahlen. Bei Holzhygienepaletten handelt es sich um Paletten welche aus speziell getrocknetem Kiefernholz hergestellt werden. Es konnte belegt werden, dass Holzpaletten rund 15% niedrigere durchschnittliche Keimzahlen aufweisen als Kunststoffpaletten. Im Falle der Holzhygienepaletten war die durchschnittliche Keimzahl noch wesentlich niedriger. Hier lag sie bei der Hälfe der Keimzahl von handelsüblichen Kunststoffpaletten. Aufgrund dieser Ergebnisse muss der Einsatz von Holz im Verpackungsbereich und in der Lebensmittelverarbeitung wieder erlaubt werden und diese Benachteilung des ökologischen und nachwachsenden Rohstoffes Holz beseitigt werden. |
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